ZEHN - Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen

Förderung von Bio-Wertschöpfungsketten

Das Förderangebot hat zum Ziel, das Kooperationsmanagement und damit den Aufbau von Bio-Wertschöpfungsketten für heimische Bio-Produkte zu unterstützen. Angebot und Vermarktung werden so gestärkt. 

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FÖRDERBEREICH: 

  • Regionalität und Saisonalität

FÖRDERMITTELGEBER: 

  • Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL)

FÖRDERBERECHTIGTE: 

  • Unternehmen, Verbände, Vereine oder Stiftungen, die im Bereich des ökologischen Landbaus und / oder der Verarbeitung ökologischer Erzeugnisse tätig sind 

BEWERBUNGSFRIST:

  • 01.12.2030

ZUWENDUNG:

  • maximal 80 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben

EIGENANTEIL:

  • mindestens 20 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben

KURZBESCHREIBUNG: 

Ein kooperativer Ansatz mit Partnerschaften auf Augenhöhe ist ein wesentlicher Treiber der Ernährungstrasformation zu mehr Nachhaltigkeit. Der Aufbau und die Unterstützung regionaler Wertschöpfungsketten sind dabei wichtige Voraussetzungen für eine Steigerung der Vermarktung erzeugter Bio-Ware. Sie tragen zum Ausbau von Stadt-Land-Beziehungen bei und sind ein Beitrag für den Ausbau resilienter Ernährungssysteme.

Vor diesem Hintergrund sollen mit der "Richtlinie zur Förderung von Bio-Wertschöpfungsketten im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau" (RIWERT) die Kooperation und Koordination von Akteur*innen in Wertschöpfungsketten für heimische Bio-Produkte unterstützt werden.

Im Rahmen der (Weiter-) Entwicklung von Bio-Wertschöpfungsketten werden gefördert:

  1. Veranstaltungen zur Vernetzung von Marktakteur*innen (Initial- und Implementierungsveranstaltungen)
  2. Maßnahmen zur Erhöhung von personellen Kapazitäten in der Prozessbegleitung (Koordinierungsstelle), Angebote zum Ausbau der fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen 
  3. Beratungsleistungen
  4. bgleitende wissenschaftliche Studien zur Umsetzung des Projekts durch eine Universität oder eine andere Forcshungs- oder Beratungsinstitution 

 

 

BEZUG ZUR MAßNAHME AUS NIEDERSACHSENS ERNÄHRUNGSSTRATEGIE:

  • Auf- und Ausbau von Regionalinitiativen fördern. 
    Initiativen, die die Wertschöpfung der Lebensmittel von der Erzeugung über die Verarbeitung bis hin zur Vermarktung innerhalb einer Region umfassen, werden ebenso wie langfristige Werschöpfungspartnerschaften gefördert.